Alter ist keine Krankheit, aber einige Nachteile sind damit unvermeidlich verbunden. Sicht und Gehör werden schlechter, Konzentrationsfähigkeit und Reaktion nehmen ab. Mit den Jahren schwinden Muskelkraft, Beweglichkeit, Gelenkigkeit und Mobilität. Die Fahrtüchtigkeit kann entsprechend vermindert sein. Rund 90 Prozent der Informationen, die beim Fahren wichtig sind, werden vom Auge aufgenommen. Alte Augen benötigen mehr Zeit für ein klares Bild. Das Sichtfeld wird enger, in der Dämmerung oder bei Nacht wird die Sicht schlechter. Auch werden ältere Fahrer rasch geblendet. Das alte Ohr hört weniger. Ein schlechtes Gehör erhöht aber das Unfallrisiko. Mit neuzeitlichen Hörgeräten kann dieser Nachteil aber leicht ausgeglichen werden. Betagte ermüden rascher und brauchen mehr Erholungszeit. Verminderte Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit kann Probleme schaffen, vor allem bei komplexen Verkehrssituationen. Die Reaktionszeit nimmt mit dem Alter in der Regel zu. In Lagen, da es schnell zu reagieren gilt, können sich Fahrfehler einstellen. - Krankheiten und Medikamente
Einige altersbedingte Krankheiten können die Fahrtauglichkeit einschränken (Herzstörungen, Diabetes, Arthritis und Arthrosen, Sehfehler). Und die Einnahme von Medikamenten kann am Steuer zu Risiken führen. |