In der Schweiz ist es gesetzlich empfohlen , tagsüber mit Licht zu fahren. Der TCS unterstützt dieses Prinzip der Freiwilligkeit. Er lehnt hingegen eine zwingende Verpflichtung ab, die Lichter einzuschalten. Die Wirkung eines derartigen Obligatoriums könnte zum jetzigen Zeitpunkt nur sehr schwach sein, insbesondere da in wenigen Jahren jedes neue Fahrzeug mit Tagfahrleuchten ausgerüstet sein wird. Fahren mit Licht am Tag ist an sich eine positive Massnahme, die dazu beiträgt, die Anzahl Strassenverkehrsunfälle zu senken. In Europa haben dies schon die meisten Länder erkannt. Obligatorisch ist es bereits (teils mit Einschränkungen) in Island, in ganz Skandinavien, in Mitteleuropa, im Balkan sowie in Italien, allerdings nicht mehr in Österreich. In Frankreich, Deutschland und der Schweiz ist es empfohlen. Ausländische Studien haben eine Abnahme der Unfallzahlen durch Fahren mit Licht am Tag festgestellt (BASt; Deutsche Bundesanstalt für Strassenwesen). Was die Schweiz anbetrifft, ist deshalb anzunehmen, dass bereits eine positive Wirkung erzielt wurde, da für Autos der Anteil an tagsüber eingeschalteten Lichtern gemäss bfu von 11% im 2001 auf 55% im 2008 gestiegen ist. |