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Symposium "Verkehrssicherheit und Elektromobilität, September 2011, Bern
Dem Strassenverkehrssektor steht in den kommenden Jahren möglicherweise ein Paradigmenwechsel bevor, der auch vor der Verkehrssicherheitsarbeit und -politik nicht halt machen wird. Aufgrund der wachsenden Marktanteile von eBikes und eScootern, werden nun immer häufiger neue Handlungsschwerpunkte für die Verkehrssicherheit sichtbar, die ohne die Elektrotraktion kaum existieren würden.

Während diesem Symposium unter dem Thema "Verkehrssicherheit und Elektromobilität", das von der Abteilung Verkehrssicherheit des TCS und der Mobilitätsakademie organisiert wurde, wurden folgende Themen besprochen:

  • Wie wirkt sich die Elektromobilität auf das Unfallgeschehen in der Schweiz aus?
  • Welche neuen Konfliktsituationen ergeben sich zwischen unterschiedlichen Verkehrsteilnehmern?
  • Wie wirken sich alternative Antriebsstränge auf die Fahrzeugsicherheit aus?
  • Welche verkehrsrechtlichen Anpassungen erwachsen aus den neuen Antriebsarten und Fahrzeugkategorien?

Hier sind die Redner des Symposiums:

  • Jean-Marc Thévenaz, Touring Club Schweiz TCS, Leiter Abteilung Verkehrssicherheit
  • Dr. J. Beckmann, Mobilitätsakademie
  • V. Fröse, Bundesamt für Strassen
  • R. Wälti, Kantonspolizei Bern
  • H. Richoz, Schweizerischer Blinden-und Sehbehindertenverband
  • U. Schwegler, NewRide
  • A. Keller, Technik und Beratung TCS
  • Dr. phil. U. Ewert, Beratungsstelle für Unfallverhütung
  • Dr. Ch. Merkli, Pro Velo Schweiz

Die Diskussionsrunden wurden geleitet durch:
Stephan Müller, Porte-parole TCS

Das Programm des Symposium finden Sie in der rechten Kolonne. Die Tagung richtet sich an Experten im Bereich der Verkehrssicherheit, an Spezialisten für städtische oder kantonale Infrastruktur sowie an Ämter, Behörden, Polizei, Juristen und Vertreter der Verkehrs- oder Mobilitätsverbände.

Für weitere Informationen betreffend dieses Symposium können Sie uns eine E-Mail unter sro@tcs.ch schicken.
Vorherige Symposium:
Symposium über kontroverse Verkehrsmassnahmen (2010)
Im Strassenverkehr werden vermehrt bauliche Massnahmen ergriffen, um die Sicherheit zu erhöhen, den Verkehrsfluss zu steuern und vor allem dem motorisierten Verkehr zu beruhigen. Nicht alle diese Massnahmen werden aber optimal eingesetzt und es herrscht auch unter den Experten nicht immer ein Konsens, wann und wo spezifische Massnahmen den höchsten Nutzen bringen.

Ueberblick der gehandelten Themen:

  • Kernfahrbahnen (Strasse ohne Leitlinie in der Mitte, aber mit Velostreifen auf beiden Seiten)
  • Fahrbahnhaltestellen (Bushaltestellen auf der Strasse, häufig ohne Überholmöglichkeit)
  • Trottoirüberfahrten
Symposium "Forgiving Roads" (2009)
Der Unfalltyp "Kollision mit fixem Objekt am Strassenrand" ist trauriger Spitzenreiter in den Statistiken schwerer Unfälle auf Ausserortsstrassen. Wie aber können solche Unfallfolgen in Zukunft minimiert werden? Das Schlagwort "Forgiving roads" wird in diesem Zusammenhang oft genannt. Die Infrastruktur muss den Fahrzeuglenker auch dann beschützen, wenn er aufgrund eines Fahrfehlers – dies muss keine Übertretung der Verkehrs-regeln als Grund haben – die Kontrolle verliert.

Ueberblick der gehandelten Themen:

  • Die Verkehrssicherheit auf Überlandstrassen
  • Die Lesbarkeit der Strasse
  • Die Sicherheitsaudit
Symposium "Fussgängerstreifen in der Schweiz" (2008)
Wie wir alle – die wir ohne ein Minimum an Mobilität den tagtäglich an uns gestellten Forderungen nicht nachgehen könnten – ist der "Homo-mobilis" primär ein Fussgänger, dies vor allen anderen Verkehrsformen. Die Verunfalltenzahlen auf den Fussgängerstreifen, die geltenden Rechtsvorschriften und die Ausgestaltung dieser so genannten "geschützten" Übergänge sind Ursachen zahlreicher Kontroversen zwischen Verkehrsteilnehmenden, Behörden und Medien. Auf diesen Überquerungen verunfallen sehr oft ältere Menschen oder junge Kinder. Als regelmässige Verkehrsteilnehmende sind jedoch alle von dieser Problematik betroffen.

Für weitere Informationen über die Symposium: sro@tcs.ch
Links
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