| In den USA hatten am Anfang des 20. Jahrhunderts mehr als ein Drittel aller Strassenfahrzeuge Elektroantrieb. Benzinfahrzeuge kamen nur auf gut 20% Marktanteil. Etwa 40% waren Dampfmaschinen. Elektrofahrzeuge liefen viel sauberer, konnten schneller fahren, mussten nicht angekurbelt werden etc. Mit der Erfindung des elektrischen Anlassers für den Benzinmotor, etwa im Jahre 1908, änderte sich dies sehr rasch. Obwohl der Elektroantrieb einen viel besseren Wirkungsgrad hat als der Benzin- oder Dieselmotor und kein Getriebe benötigt, scheiterte er im Personenwagen bisher an den Batterien. Die platzsparende und effiziente Speicherung von elektrischem Strom gelang dem Menschen bis heute nicht – obwohl dies auch für die Raumfahrt, für Hubstapler in Lagerhallen, Flurförderzeuge auf Bahnhöfen, Gartengeräte etc. von grossem Nutzen gewesen wäre und viele weitere Anwendungsmöglichkeiten ermöglicht hätte. Batterien können bei weitem nicht so viel Energie speichern wie ein Benzintank, sind schwer, haben lange Ladezeiten, eine begrenzte Lebensdauer, und sie müssen entsorgt werden. |